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Projekte

Historischer Bauernhof in Sulzberg – Sanierung und Umbau zu vier hochwertigen Wohnungen

Mitten im Ortskern von Sulzberg im Allgäu wurde ein historischer Bauernhof umfassend saniert und zu vier hochwertigen Wohneinheiten umgebaut. Ziel war es, den Charakter des alten Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäßen Wohnraum mit hoher energetischer Qualität zu schaffen.

Der Bestand war geprägt von seiner langen Geschichte, seiner einfachen ländlichen Bauweise und der besonderen Atmosphäre eines alten Allgäuer Bauernhauses. Obwohl das Gebäude nicht denkmalgeschützt ist, war der respektvolle Umgang mit der vorhandenen Substanz ein zentraler Bestandteil der Planung. Die Identität des Hauses sollte nicht verloren gehen, sondern sichtbar weiterentwickelt werden.

Eine besondere Herausforderung lag in der Lage des Gebäudes mitten im Ort. Das Grundstück ist überraschend klein und ließ nur begrenzte Spielräume für Baustelleneinrichtung, Erschließung, Außenbereiche und technische Lösungen. Die Planung musste daher sehr präzise auf die vorhandenen Platzverhältnisse reagieren.

Im Zentrum des Projekts stand die Verbindung von historischem Charakter und moderner Wohnqualität. Alte Strukturen wurden erhalten, aufgearbeitet und in das neue Gestaltungskonzept integriert. Gleichzeitig wurden die Grundrisse neu organisiert, die Gebäudehülle energetisch ertüchtigt und die Wohnungen technisch auf einen heutigen Standard gebracht.

Besondere Bedeutung hatte der Dachraum. Der vorhandene Dachstuhl wurde aufgearbeitet und als prägendes Gestaltungselement in die neuen Wohnräume integriert. Dadurch entstanden großzügige, helle Wohnungen mit sichtbarer Holzkonstruktion, hoher Raumwirkung und einem besonderen Gefühl von Weite.

Aus dem ehemaligen Bauernhof entstanden vier individuelle Wohnungen mit unterschiedlichen Raumqualitäten: kompaktere Einheiten im Erdgeschoss mit Bezug zum Außenraum sowie großzügige Wohnungen im Obergeschoss mit offenen Wohnbereichen, Galeriecharakter, sichtbarem Dachtragwerk und Balkonen.

Die Sanierung wurde mit einem klaren gestalterischen Anspruch umgesetzt. Hochwertige Materialien, ruhige Oberflächen, präzise Details und ein zurückhaltendes Farb- und Lichtkonzept verbinden sich mit der historischen Substanz zu einem stimmigen Ganzen. Der Charakter des alten Hauses bleibt spürbar, während die Wohnungen heutigen Ansprüchen an Komfort, Energieeffizienz und Wohnästhetik entsprechen.

Auch die Außenbereiche wurden trotz der begrenzten Grundstücksgröße sorgfältig mitgedacht. Klare Wegeführungen, helle Beläge und gut nutzbare private Freibereiche schaffen einen freundlichen Übergang zwischen Gebäude und Ortsraum.

Das Projekt zeigt, wie ein historischer Bauernhof auch ohne Denkmalschutz mit Respekt, Präzision und gestalterischem Anspruch in eine neue Nutzung überführt werden kann: aus einem gewachsenen Bestandsgebäude entsteht hochwertiger Wohnraum mitten im Allgäuer Ortskern.

Die vier entstandenen Eigentumswohnungen stehen aktuell zum Verkauf. Weitere Informationen zu den Wohnungen, Grundrissen und Ausstattungsdetails finden Sie hier: Luxuriöse Eigentumswohnungen im kernsaniertem Bauernhof

Denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus in Kempten – Kernsanierung eines gewachsenen Stadthauses

Mitten in der Innenstadt von Kempten wurde ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus umfassend saniert, das seit etwa 1840 über fast zwei Jahrhunderte hinweg gewachsen, verändert und immer wieder erweitert worden war.

Das Gebäude erzählt seine Geschichte nicht durch repräsentative Größe, sondern durch seine Einfachheit. Gerade diese schlichte, historische Bauweise macht seinen besonderen Wert aus: Es zeigt, wie einfache Stadthäuser im 19. Jahrhundert gebaut, genutzt und im Laufe der Zeit weiterentwickelt wurden.

Über Generationen hinweg waren unterschiedliche Bauteile, Materialien und Konstruktionen hinzugekommen. Fachwerk, Holzwände, massive Bauteile und spätere Ergänzungen trafen im Inneren aufeinander. Aus ehemals getrennten Gebäudeteilen war ein zusammengewachsenes Haus entstanden – mit einer entsprechend komplexen, verschachtelten und teils konfus wirkenden Grundrissstruktur.

Hinzu kam ein erheblicher Sanierungsstau. Seit mindestens 60 Jahren war kaum noch grundlegend in das Gebäude investiert worden. Die Wohnungen waren stark abgewohnt, die technische und energetische Qualität entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Die Herausforderung bestand darin, dieses historische Gefüge nicht zu glätten oder zu überformen, sondern seine Eigenart zu verstehen, zu ordnen und behutsam in die Gegenwart zu führen.

Das Gebäude wurde vollständig kernsaniert, statisch ertüchtigt, energetisch überarbeitet und funktional neu organisiert. Die verschachtelten Grundrisse wurden so angepasst, dass vier helle, gut nutzbare Wohnungen entstehen konnten. Dabei blieb der Charakter des Hauses erhalten, während die Räume deutlich klarer, ruhiger und zeitgemäßer wurden.

Besondere Aufmerksamkeit galt den historischen Spuren im Inneren. Freigelegte Fachwerkwände wurden trockeneisgestrahlt und sichtbar in die Wohnräume integriert. So bleibt das Herz des alten Hauses spürbar – nicht als dekoratives Element, sondern als echter Bestandteil seiner Geschichte.

Auch die Bäder wurden individuell gestaltet und bewusst auf den Charakter des Denkmals abgestimmt. Mosaikfliesen, Riemchen an den Wänden und sorgfältig ausgewählte Materialien verbinden historische Anmutung mit moderner Nutzbarkeit.

Die beengte innerstädtische Lage stellte zusätzliche Anforderungen an Planung und Bauausführung. Das Gebäude steht an mehreren Seiten direkt an der Grundstücksgrenze; lediglich nach Süden öffnet sich ein kleiner Gartenbereich. Die Sanierung musste daher unter äußerst begrenzten räumlichen Bedingungen organisiert und umgesetzt werden.

Entstanden ist ein Mehrfamilienhaus, das seine Herkunft nicht versteckt, sondern sichtbar macht. Ein einfaches, fast 200 Jahre altes Stadthaus wurde in seiner Würde erhalten, technisch auf einen neuen Stand gebracht und für zeitgemäßes Wohnen mitten in Kempten neu interpretiert.

Sanierung und Anbau an ein 100 Jahre altem 2- Familienhaus in Pfronten

Bei diesem Projekt handelt es sich um ein um 1900 errichtetes Zweifamilienhaus in Massivbau- und Holzkonstruktion, das über viele Jahrzehnte nahezu unsaniert geblieben war. Die Aufgabe bestand darin, den historischen Bestand grundlegend zu sanieren, zeitgemäßen Wohnraum zu schaffen und die vorhandene Wohnfläche nahezu zu verdoppeln.

Die besondere Herausforderung lag dabei nicht nur im Zustand des Gebäudes, sondern auch in seiner Lage auf dem Grundstück: Der bestehende Baukörper sitzt deutlich erhöht. Der Innenfußboden liegt rund 1,20 Meter über dem Außenniveau. Gleichzeitig sollte der neue Anbau bewusst auf Erdniveau entwickelt werden. Dadurch entstanden unterschiedliche Höhenlagen zwischen Bestand und Neubau, die architektonisch, funktional und konstruktiv präzise miteinander verbunden werden mussten.

Hinzu kam ein außergewöhnlich geschnittenes Grundstück, das eine klassische Erweiterung kaum zuließ. Statt einer rein additiven Lösung wurde ein eigenständiges Konzept entwickelt: die Spiegelung.

Der neue Baukörper wird als spiegelnder Gegenpart neben den Bestand gesetzt. Er nimmt die Typologie des alten Hauses auf, übersetzt sie jedoch in eine zeitgemäße architektonische Sprache. Durch das Satteldach entsteht eine bewusste Verwandtschaft zwischen Alt und Neu, ohne den Neubau historisierend wirken zu lassen.

Um die maximale Breite des Grundstücks auszunutzen, wird der Anbau in seiner Form präzise auf die Grundstücksgeometrie abgestimmt. In der Mitte knickt der neue Baukörper nach Süden ab, wodurch zusätzliche Sonneneinstrahlung gewonnen und die Wohnqualität deutlich erhöht wird.

Zwischen Bestand und Neubau vermittelt ein verglaster Zwischenbau mit Treppenhaus. Er verbindet die unterschiedlichen Ebenen, schafft Orientierung und macht die Schnittstelle zwischen Alt und Neu sichtbar. Gleichzeitig entsteht dadurch ein heller, transparenter Übergangsraum, der beide Gebäudeteile funktional zusammenführt.

Im rückwärtigen, privaten Grundstücksbereich bildet der Anbau einen eingefassten, geschützten Gartenraum mit viel Abendsonne und ruhigem Blick ins Grüne. Ergänzt wird das Konzept durch eine integrierte Garage mit zwei Stellplätzen sowie zwei weitere Außenstellplätze.

Das Projekt zeigt, wie aus einem nahezu unsanierten Bestandsgebäude durch präzise Analyse, kreative Grundstücksausnutzung und respektvolle Erweiterung ein neues, zukunftsfähiges Wohnkonzept entstehen kann: historischer Bestand bleibt erhalten, wird energetisch und funktional erneuert und durch einen klar gesetzten Neubau zu einem stimmigen Ganzen weiterentwickelt.

Sanierung eines Einfamilienhauses aus den 60igern

Das Gebäude wurde 1962 gebaut. Vorgesehen sind allgemeine Instandsetzung- und Sanierungsmaßnahmen von innen als auch von außen.

Sanierung Bauernhof in Altusried

Der Bauernhof in Altusried wird von uns komplett saniert, modernisiert und umgebaut. Wir planen die Scheune so zu erweitern, dass weiterer Wohnraum entsteht.

Wir planen mit unseren Bauherren vom Entwurf bis zur Ausführung, stellen unser Team von zuverlässigen Fachplanern und Handwerkern zur Verfügung und begleiten die Sanierungsmaßnahmen bis zur Fertigstellung.

Umbau einen Einfamilienhauses in Börwang

Bei dem Einfamilienhaus in Börwang wird ein dreigeschossiger Anbau von KG bis OG errichtet um den Wohnraum zu erweitern. Des Weiteren wird das Bad im OG saniert.

Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses in Bad Grönenbach

Das Gebäude wurde 1720 gebaut und im Jahre 1864 umgebaut. Vorgesehen sind allgemeine Instandsetzung- und Sanierungsmaßnahmen innen als auch außen, sowie ein Flachdach- Anbau im Westen.

Badsanierung BTZ Memmingen

Vorgesehen ist die komplette Sanierung der Bäder im westlichen Trackt des Internats vom 1.OG bis 4.OG. Im Ost- Trackt werden die Leitungen der Duschen in den Bädern erneuert.

Mehrfamilienhaus in Gottmadingen

Auf einem schmalen Grundstück in Gottmadingen bei Konstanz entwerfen wir ein Mehrfamilienhaus. Hier stellen sowohl der steile Hang, als auch die geforderten Stellplätze eine planerische Herausforderung dar. Die Wohnungen sollen lichtdurchflutet, barrierefrei und kostengünstig erstellt werden. Wir begleiten unseren Bauherren bei der Vor- sowie Entwurfsplanung und erstellen den Bauantrag.

Sanierung der denkmalgeschützten Filialkirche St. Stephan

Die Kirche St. Stephan in Schlegelsberg wird von uns instandgesetzt und saniert. Wir begleiten den Kirchenvorstand bei der Entwurfs- und Ausführungsplanung für die Sanierungsmaßnahmen der Außenfassade und des Dachstuhls sowie bei den statischen Instandsetzungsmaßnahmen. Des Weiteren schreiben wir alle Leistungen aus und beraten bei der Vergabe. Wir betreuen die Baumaßnahme bis zur Fertigstellung so dass ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist.

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